Logo der Bayerischen Akademie der Wissenschaften

Kommission für bayerische Landesgeschichte

Menu

Beratungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern am Institut für Volkskunde

Seit dem Jahr 2003 stellt die UNESCO immaterielle kulturelle Ausdrucksformen in den Fokus der Öffentlichkeit. Überall auf der Welt sollen überliefertes Wissen und Können sowie Alltagskulturen als Immaterielles Kulturerbe sichtbar gemacht, erhalten und gefördert werden. Die Bundesrepublik Deutschland ist dem UNESCO-Übereinkommen zum Schutz des Immateriellen Kulturerbes 2013 beigetreten. Zur innerstaatlichen Umsetzung gehört es, ein Bundesweites Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes einzurichten. Ferner entstehen Verzeichnisse in den Ländern, darunter ein eigenes Bayerisches Landesverzeichnis.

Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst ist für die Durchführung des Bewerbungsverfahrens in Bayern zuständig. Alle bisher erfolgten Aufnahmen in die Verzeichnisse Bayerns und Deutschlands, außerdem wichtige Informationen zur Antragstellung sowie die Bewerbungsunterlagen sind unter www.ike.bayern.de zu finden. Eine Beratungsstelle für Antragsteller ist 2017 im Institut für Volkskunde eingerichtet worden.

Beratungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern

Dr. Helmut Groschwitz

Tel. 089 – 51 55 61 45

Fax. 089 – 51 55 61 41

E-Mail

E-Mail

Die UNESCO-Konvention sieht die Dokumentation des immateriellen Kulturerbes und eine entsprechende Begleitforschung vor. Dieser Aufgabe stellt sich das Institut für Volkskunde. In Verbindung mit der Beratungsstelle geht es darum, Konzepte zur intensiven und systematischen wissenschaftlichen Erfassung und Erforschung des immateriellen Kulturerbes in Bayern zu erarbeiten und entsprechende Forschungen durchzuführen. Ein Thema sind dabei auch die Veränderungsprozesse, die eine Aufnahme in die Verzeichnisse initiieren kann.