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Kommission für bayerische Landesgeschichte

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Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften wurde 1927 gegründet. Sie widmet sich der Planung, Koordination und Umsetzung langfristig angelegter Forschungen zur Geschichte Altbayerns, Frankens und Schwabens. Angegliedert sind das Institut für Volkskunde und die Schwäbische Forschungsstelle Augsburg.

Der Kommission gehören derzeit 63 gewählte Mitglieder an; die meisten sind hauptberuflich an bayerischen Universitäten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen tätig. Sie beraten sich und treffen anstehende Entscheidungen auf den Jahressitzungen der Kommission.

Die Mitglieder leiten die von der Kommission beschlossenen Einzelprojekte und sind als Schriftleiter für die verschiedenen Publikationsreihen zuständig. Sie betreuen den wissen­schaftlichen Nachwuchs beim Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, häufig im Rahmen von Dissertationen und teilweise unterstützt durch Werkverträge.

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte verfügt über festangestellte Mitarbeiter sowie einen Haushalt zur Finanzierung der Forschungsaktivitäten und Publikationen. Sie betreibt Groß- und Langzeitforschung in allen Bereichen der Landesgeschichte und veranstaltet wissenschaftliche Tagungen. Im Sinn einer Bereitstellung der Forschungs­ergebnisse öffnete sich die Kommission auch frühzeitig den modernen Medien und ist führend an der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO) beteiligt.

Ziele und Aufgaben

Zu den Arbeitsbereichen der Kommission für bayerische Landesgeschichte zählen

  • die Darstellung der Siedlungs- und Herrschaftsentwicklung im Historischen Atlas von Bayern und im Historischen Ortsnamensbuch von Bayern
  • die wissenschaftliche Diskussion zur Forschungsentwicklung in der Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte
  • die Herausgabe grundlegender Quellen zur Geschichte Bayerns und seiner Landesteile
  • die Publikation herausragender und grundlegender Forschungen und
  • die sukzessive Digitalisierung und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse im Open Access