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Kommission für bayerische Landesgeschichte

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Die Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften fördert die planmäßige Erforschung und Bearbeitung der Bayerischen Geschichte in allen Landesteilen, Epochen übergreifend, interdisziplinär und in europäischer Vernetzung. Sie wurde 1927 gegründet. Angegliedert sind das Institut für Volkskunde und die Schwäbische Forschungsstelle Augsburg.

Der Kommission gehören derzeit 65 gewählte Mitglieder an; sie sind an Universitäten und sonstigen wissenschaftlichen Einrichtungen in Bayern, anderen Ländern der Bundesrepublik sowie in Österreich und Italien tätig. Sie beraten sich und treffen anstehende Entscheidungen auf den Jahressitzungen der Kommission.

Die Mitglieder leiten die von der Kommission beschlossenen Einzelprojekte und sind als Schriftleiter für die verschiedenen Publikationsreihen zuständig. Sie betreuen den wissen­schaftlichen Nachwuchs beim Erarbeiten wissenschaftlicher Fragestellungen, häufig im Rahmen von Dissertationen und teilweise unterstützt durch Werkverträge.

Die Kommission für bayerische Landesgeschichte verfügt über festangestellte Mitarbeiter sowie einen Haushalt zur Finanzierung der Forschungsaktivitäten und Publikationen. Sie betreibt Groß- und Langzeitforschung in allen Bereichen der Landesgeschichte und veranstaltet wissenschaftliche Tagungen. Im Sinn einer Bereitstellung der Forschungs­ergebnisse öffnete sich die Kommission auch frühzeitig den modernen Medien und ist führend an der Bayerischen Landesbibliothek Online (BLO) beteiligt.

Ziele und Aufgaben

Zu den Arbeitsbereichen der Kommission für bayerische Landesgeschichte zählen

  • die Darstellung der Siedlungs- und Herrschaftsentwicklung sowie von Grundelementen der Sozialstruktur des Landes im Historischen Atlas von Bayern und im Historischen Ortsnamenbuch von Bayern
  • die wissenschaftliche Diskussion zur Forschungsentwicklung in der Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte
  • die Herausgabe grundlegender Quellen zur Geschichte Bayerns und seiner Landesteile
  • die Publikation herausragender und grundlegender Forschungen
  • die sukzessive Digitalisierung und Veröffentlichung der Forschungsergebnisse im Open Access und
  • die nachhaltige Sicherung und Bereitstellung von Forschungsdaten.